WÄHLERGEMEINSCHAFT

UNABHÄNGIGER BÜRGERINNEN UND BÜRGER

DER GEMEINDE SCHARBEUTZ

Herzlich Willkommen bei der WUB

 


Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger der Gemeinde Scharbeutz,

die letzten Exemplare der WUB-Info 2024 sind verteilt worden und schon sorgt ein erster Artikel für eine Reaktion der CDU.
Im Internet, auf der Seite der CDU, kann der Bürger die Sicht der CDU zum Baugebiet „Scharrstücken“ erlesen. Natürlich schneidet die WUB als Hauptfeind mal wieder schlecht ab.
Ich erlaube mir hier, einmal ein paar Dinge aus Sicht der WUB klarzustellen.

Vor 10 Jahren wurde das Baugebiet mit 220 Wohneinheiten dem Bauausschuss vorgestellt. Ende 2023 wurden es dann 486 Wohneinheiten. Eine intensive Beratung hat es wohl nur mit der JA-Sager Koalition aus CDU-SPD-FBB-Grüne-Investor und Verwaltung gegeben. Die WUB und die Öffentlichkeit wurden vorsichtshalber ausgesperrt. 300 bis 350 Wohneinheiten wurden bis heute (15.04.2024) in öffentlichen Sitzungen nicht vorgestellt. Offensichtlich hat unser Artikel die JA-Sager Koalition schon zu Zugeständnissen bewegt.
Auch die Reduzierung der Firsthöhe ist nur etwas, um die Anwohner zu beruhigen, dann wird eben nicht mit Satteldach, sondern mit Flachdach geplant. Entscheidend ist aus unserer Sicht die Anzahl der Vollgeschosse. Hier waren entlang des Kammerweges drei Vollgeschosse geplant. Jede Verringerung würde die Miete erheblich erhöhen.
Durch die extreme Hanglage des Grundstücks ist auch damit zu rechnen, dass die Kellergeschosse von einer Seite (Südwesten) wie ein volles Geschoss wirken. Somit wirken dann die Baukörper noch mächtiger.
Die Anpassung der Verkehrsführung mag ja die Eekkampstraße berücksichtigen, aber die wirklichen Knotenpunkte sind die Ampel an der Seestraße/Hamburger Ring und die Zufahrt von der Lindenallee auf den Hamburger Ring und diese wurden bis jetzt nicht berücksichtigt. Hier wird es auf jeden Fall zu Engpässen kommen, denn auch eine Seniorenunterkunft und ein Kindergarten erzeugen eine zusätzliche Verkehrsbelastung. 350 Wohneinheiten dürften ca. 700 zusätzliche PKWs bedeuten, die mindestens zweimal am Tag das Gebiet befahren.
Man kann davon ausgehen, dass der Kammerweg und die Lindenallee diese zusätzliche Belastung nicht bewältigen können. Das heißt wiederum, dass die Straßen erneuert werden müssen.
Da die Gemeinde immer noch Straßenausbaubeiträge erhebt, werden dann die Anwohner zu Kasse gebeten. Die ungefähren Kosten belaufen sich z.Z. auf ca. 20€ pro Quadratmeter Grundstücksfläche.
Die CDU schreibt, sie stehe für junge Familien, Feuerwehrleute und die Mitarbeiter der einheimischen Betriebe ein. Mit solch einer Planung werden aus Sicht der WUB nur die wirtschaftlichen Interessen der eigenen CDU-Mitglieder gefördert. Da es aber schon offensichtlich ist, wie die Abstimmungen in den politischen Gremien ausfallen werden, bleibt der WUB nur eine Hoffnung: Hoffentlich erinnert man sich wie Demokratie funktioniert und lädt diesmal alle demokratischen Parteien ein.

Die Fraktion der WUB wünscht allen Lesern einen schönen Sommer.

Jens Teschke, WUB -Vorsitzender

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