WUB-Fraktion

WÄHLERGEMEINSCHAFT

UNABHÄNGIGER BÜRGERINNEN UND BÜRGER

DER GEMEINDE SCHARBEUTZ

Herzlich Willkommen bei der WUB

 


Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger der Gemeinde Scharbeutz,

das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen. Die WUB hofft, dass sie, trotz Ärger über zugeparkte Straßen und Einfahrten, einen schönen und erholsamen Sommer hatten. Damit Behinderungen dieser Art die Ausnahme bleiben, hat die WUB hat einen Antrag gestellt. Die Arbeitsgruppe Parkplätze wird sich mit der Ordnungsbehörde sowie der Feuerwehr an einen Tisch setzen und die Möglichkeiten für eine alle zufriedenstellende Situation ausarbeiten.

Das Jahr 2020 wird sich in unserer Erinnerung wohl als das „Corona“ Jahr einprägen. Zu sehr beeinflusst diese Pandemie unser aller Leben. Wir werden wohl noch eine lange Zeit damit zu tun haben. Sollte das Virus durch einen Impfstoff besiegt werden, bleiben dann immer noch die Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Bei den wirtschaftlichen Folgen im Jahr 2020 wird die Gemeinde Scharbeutz wohl mit einem blauen Auge davon kommen (im Tourismus gibt es sogar ein Plus von ca. 60.000 € ).

Der Tourismus hat davon profitiert, dass Auslandsreisen so gut wie gar nicht mehr stattgefunden haben. Hier gibt es einen deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen.
Prognosen für die Haushaltssituation 2021 gibt es noch nicht. Aber sicher ist, die Gemeinde muß den Gürtel enger schnallen. Nur der Glaube daran fehlt der WUB. Hieß es doch in der Vergangenheit immer: In den schlechten Zeiten muss die Gemeinde investieren!

Und die Gemeinde investiert! Leider halten sich die ersten Kostenschätzungen nie an das, was sie zu Beginn ausgesagt haben.
So steigen die Kosten der Schule Pönitz von Beginn 15 Mio € auf z.Z. 21 Mio €. Das Haffhus und das Schürsdorfer Feuerwehrhaus kommen auf jeweils fast 5 Mio €. Die Schule Scharbeutz soll 10 Mio € kosten, das Feuerwehrhaus Scharbeutz ohne Grundstück 11 Mio €.

Wohin die Reise da geht, kann sich jeder vorstellen. Und die Schuldensumme von 63 Mio € , diese stammt übrigens aus dem letzten Haushalt der Gemeinde, wird dann auf ca. 80 Mio € steigen. Es gibt ja noch eine Reihe anderer Bauprojekte. Und bei denen läuft es genauso!
Es wird höchste Zeit, dass das weitere Schuldenmachen gestoppt wird und die Verantwortlichen die Reißleine ziehen. Ein privater Betrieb hätte schon längst Insolvenz beantragt. Eine Grundsteuererhöhung ist keine Garantie dafür, dass das Land für die Fehlbeträge einspringt. Zuerst einmal würden die freiwilligen sozialen Leistungen beschnitten oder gestrichen werden. Dazu gehören z.B. Jugendbetreuung, der Zuschuss zum Mittagessen der Schüler, die ein oder andere Busverbindung und noch vieles mehr!

Die WUB wird, obwohl sie an einer Veränderung der Straßenausbausatzung mitgearbeitet hat, diese ablehnen! Eine Verbesserung für die Anwohner ist erst einmal erreicht. Diese wird aber durch die extreme Kostensteigerung der letzten Jahre wieder zunichte gemacht. Die WUB sieht eine Zustimmung zu der neuen Satzung als Zustimmung zu der Verschwendung der letzten Jahre an. Die Verantwortlichen wollen die Verantwortung hierüber auf alle Schultern verteilen, es lebt sich dann ja angenehmer. Die WUB hatte schon vor Jahren vor der jetzigen Situation gewarnt und darauf hingewiesen. Nur das wollte keiner der Verantwortlichen weder sehen noch hören. Vielleicht war man sich sicher, dass man einen Jackpot im Eurolotto (bis zu 90 Mio €) ziehen wird.

Wir sind gespannt, wie sich die Situation weiterentwickeln wird. Eines bleibt aber klar: Es wird nicht besser werden und der „kleine Mann“ wird das alles bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Teschke, WUB -Vorsitzender